Katzenleckerlis selber machen

Katzenleckerlis selber machen: Sarus Gourmet-Bäckerei für gesunde Snacks

Miau, meine lieben Dosenöffner! Hier spricht Saru, Euer philosophischer Kater und unangefochtener Feinschmecker im Mooskatzen-Haushalt. Heute muß ich mit Euch über meine absolute Lieblingswährung sprechen: Leckerlis!

Katzenleckerlis selber machen ist der klügste Schritt, den Ihr für unsere Gesundheit tun könnt – und ich sage das als jemand, der sehr viel Zeit damit verbringt, über Essen nachzudenken. Wenn Ihr im Supermarkt vor dem Regal mit den bunten Plastiktüten steht, denkt Ihr vielleicht, Ihr tut uns etwas Gutes. Aber laßt Euch von einem echten Genießer sagen: Viele dieser gekauften Drops und Stangen sind vollgestopft mit Zucker, Getreide und künstlichen Aromen. Das macht uns auf Dauer nicht nur dick, sondern auch krank.

Die Lösung? Selbstgemachte Leckerlis aus genau zwei bis drei Zutaten, ohne Schnickschnack, ohne Etikettenlesen. Wer unsere Tips kennt, wie man gutes Katzenfutter günstig kauft, der weiß: Selbstgemacht ist der ultimative Budget-Hack für Premium-Qualität. Zieht Euch die Schürzen an – heute eröffne ich meine Gourmet-Bäckerei.


Die goldenen Regeln der Kater-Bäckerei

Bevor wir an die Rührschüssel gehen, gibt es drei eiserne Gesetze in meiner Küche:

Die Verbots-Liste: Nicht alles, was Euch Menschen schmeckt, ist für uns gut. Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Schokolade sind absolut tabu – sie sind für uns hochgiftig. Schaut Euch vor dem Backen zur Sicherheit noch einmal Lokis Liste der 16 giftigen Lebensmittel für Katzen an. Das gilt auch für Zutaten, die harmlos klingen, es aber nicht sind.

Die Kalorien-Falle: Leckerlis sind Snacks, keine Hauptmahlzeit. Wenn Ihr uns mit selbstgebackenen Keksen verwöhnt, müßt Ihr diese Kalorien zwingend von unserer täglichen Futterration abziehen. Wie wichtig das für unsere Linie ist, erklärt mein Artikel Sarus Formel: Gesund abnehmen & Übergewicht bei Katzen reduzieren sehr ausführlich.

Keine Gewürze: Wir brauchen kein Salz, keinen Pfeffer, keinen Zucker und keine Kräuter. Pur ist für uns am leckersten – und am gesündesten.


Psst, Menschen! In diesem Artikel gibt es Affiliate-Links. 🐾 Wenn ihr über diese Links etwas bestellt, bekommen wir vielleicht ein paar extra Leckerlis – versprochen, wir beißen nicht! 😉 Für euch ändert sich am Preis natürlich nichts.


Rezept 1: Sarus knusprige Thunfisch-Kekse (als gelegentlicher Treat)

Dieses Rezept treibt uns den Sabber in die Schnurrhaare! Aber ich muß hier als verantwortungsvoller Gourmet kurz innehalten und Euch etwas Wichtiges erklären.

Ein ehrliches Wort zu Thunfisch: Thunfisch ist für Katzen kein Alltagsfutter und sollte auch als Leckerli nur gelegentlich gegeben werden – höchstens ein- bis zweimal pro Woche. Der Grund: Thunfisch enthält von Natur aus Quecksilber, das sich bei regelmäßigem Verzehr im Körper anreichert. Außerdem kann zu viel Thunfisch bei Katzen einen Thiaminmangel auslösen, weil er thiaminabbauende Enzyme enthält. Als seltener Treat ist er aber völlig in Ordnung und Katzen lieben den intensiven Geschmack. Ihr seht: Ich erkläre Euch nicht nur, wie es geht, sondern auch warum – das ist Saru-Standard.

Das brauchst Du:

  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft (wichtig: nicht in Öl!)
  • 1 frisches Ei

So geht’s:

  1. Den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  2. Den Thunfisch gut abtropfen lassen und zusammen mit dem Ei pürieren, bis eine feine, formbare Masse entsteht. (Sarus Biologie-Tip: Rohes Eiweiß blockiert bei uns die Biotin-Aufnahme – aber da wir backen, wird das Eiweiß erhitzt und ist somit völlig unbedenklich.)
  3. Die Masse in winzigen, erbsengroßen Klecksen auf ein Backblech mit Backpapier geben.
  4. Für ca. 15 bis 20 Minuten backen, bis sie knusprig und durchgetrocknet sind.
  5. Komplett auskühlen lassen – das ist wichtig, sonst werden sie innen weich.

In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sich diese kleinen Protein-Bomben gut eine Woche – wenn sie nicht schon vorher auf wundersame Weise verschwinden.

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Rezept 2: Hühnchen-Happen – das perfekte Dörrfleisch

Wenn Deine Katze abnehmen muß oder einfach täglich belohnt werden soll, ist dieser Snack der absolute Champion. Pures Protein, extrem wenig Fett, und ordentlich was zu kauen für unsere Zähne. Und – im Gegensatz zu den Thunfisch-Keksen – könnt Ihr diesen Happen deutlich regelmäßiger geben.

Das brauchst Du:

  • Frische, rohe Hühnerbrust (ohne Knochen und Sehnen)

So geht’s:

  1. Den Ofen auf 70 Grad Ober-/Unterhitze einstellen.
  2. Die Hühnerbrust in hauchdünne, kleine Streifen schneiden – je dünner, desto schneller und gleichmäßiger trocknen sie.
  3. Die Streifen mit etwas Abstand auf ein Backblech legen.
  4. Einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann.
  5. Das Fleisch für ca. 2 bis 3 Stunden trocknen lassen. Fertig sind die Happen, wenn sie komplett trocken und hart sind – kein weiches oder feuchtes Stück sollte übrig bleiben.

Im Kühlschrank halten sich die getrockneten Streifen bis zu zwei Wochen. Das ist gesundes Fast Food, für das ich sogar meinen geliebten Schlafplatz in der Makramee-Schaukel verlasse.

Sarus Küchen-Tip – Airfryer statt Ofen: Wer einen Airfryer hat, kann die Hühnchen-Happen damit noch einfacher und schneller zubereiten. Bei 70 Grad reichen oft schon 60 bis 90 Minuten statt drei Stunden im Backofen – und das Ergebnis ist gleichmäßiger, weil die Heißluft von allen Seiten zirkuliert. Den Holzlöffel in der Tür braucht Ihr dann nicht. Wir nutzen einen Airfryer mit Niedrigtemperaturfunktion – achtet beim Kauf darauf, daß das Gerät auch wirklich bis auf 70 Grad heruntergeht, denn günstige Modelle starten oft erst bei 80 oder 100 Grad.

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Rezept 3: Sarus Lachs-Kügelchen (ohne Backen, in 5 Minuten)

Für alle, die keine Zeit oder Lust auf den Ofen haben: Dieses Rezept ist in fünf Minuten fertig, erfordert keine Hitze und ist trotzdem ein vollwertiger, gesunder Treat. Lachs ist für Katzen eine hervorragende Proteinquelle und liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Fell und Gelenke sind.

Auch hier gilt: Lachs aus der Dose enthält oft Salz – also unbedingt auf ungesalzenen Lachs achten, oder noch besser: frischen, gedämpften Lachs verwenden.

Das brauchst Du:

  • 80 g gedämpfter oder gegarter Lachs (ungewürzt, ohne Haut und Gräten)
  • 1 Eßlöffel Hüttenkäse (Magerquark funktioniert auch)

So geht’s:

  1. Den Lachs gut zerdrücken und mit dem Hüttenkäse zu einer formbaren Masse verrühren.
  2. Kleine, erbsengroße Kügelchen formen.
  3. Auf einem Teller für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden.

Diese Kügelchen sind weich und eignen sich besonders gut für ältere Katzen oder solche mit Zahnproblemen. Im Kühlschrank halten sie sich zwei bis drei Tage – länger sollten sie nicht bleiben, da kein Konservierungsmittel enthalten ist.


Haltbarkeit und Aufbewahrung – die wichtigsten Regeln

Selbstgemachte Leckerlis haben keine Konservierungsstoffe. Das ist der Vorteil – aber es bedeutet auch, daß Ihr auf die Lagerung achten müßt:

RezeptKühlschrankEinfrieren möglich?
Thunfisch-Keksebis zu 1 Wocheja, bis zu 3 Monate
Hühnchen-Happenbis zu 2 Wochenja, bis zu 3 Monate
Lachs-Kügelchen2–3 Tageja, bis zu 1 Monat

Einfrieren ist übrigens eine hervorragende Idee für alle, die gerne auf Vorrat backen. Einfach portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen – das spart Zeit und die Qualität bleibt erhalten.


Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Fragen zur Ernährung Eurer Katze, insbesondere bei Vorerkrankungen oder Übergewicht, wendet Euch bitte an Euren Tierarzt.


Gesunde Belohnung ohne Reue

Ihr seht, Katzenleckerlis selber machen ist überhaupt kein Hexenwerk. Ihr habt die volle Kontrolle darüber, was in unserem Magen landet, spart bares Geld und wißt immer genau, was drin ist. Ein selbstgebackener Keks ist nicht nur ein Snack – er ist ein echter Liebesbeweis.

Denkt immer daran: Treats sollten nicht mehr als 10 Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen. Alles darüber hinaus geht auf die Hüften – und ich spreche aus Erfahrung.

Wenn Ihr noch tiefer in das Thema artgerechte Ernährung einsteigen wollt, empfehle ich Euch das Miau-Manual – dort findet Ihr ganze Kapitel zu gesunder Ernährung, Pflege und allem, was Katzen wirklich brauchen. Tragt Euch direkt hier in die Warteliste ein, damit Ihr den Start nicht verpaßt!

Bleibt gesund und guten Appetit, Euer Chef-Gourmet Saru 🐾

Psst, Menschen! Wenn ihr über unsere Links etwas bestellt, gibt’s vielleicht ein paar extra Leckerlis für uns. Versprochen, wir beißen nicht, wenn ihr das tut! Und für euch ändert sich natürlich nichts am Preis! Blog enthält Affiliate-Links

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