artgerechte Katzenhaltung

Gedanken eines Stubentigers über artgerechte Katzenhaltung

Miauu! Also, liebe Dosenöffner, aufgepaßt! Euer Stubentiger hat wieder in die Tasten gehauen – oder besser gesagt, ich habe mein Frauchen angefaucht, bis sie alles so geschrieben hat, wie ich es denke. Es geht um das große Thema „artgerechte Katzenhaltung“. Ich verspreche Euch: Am Ende seid Ihr nicht nur schlauer, sondern vielleicht auch ein bißchen… nun ja, verwirrter auf die gute Art!


Die Welt ist ein Spielplatz (für mich, nicht für Euch!)

Ihr Menschen seid so drollig. Immer wieder stellt Ihr Euch die gleichen Fragen: „Was denkt meine Katze gerade?“, „Warum kratzt sie an der Couch?“ und „Warum liegt sie in der Sonne?“. Laßt mich Euch ein paar Einblicke in mein kleines, großes Leben geben, das Ihr so oft unterschätzt.

Alles, was glänzt, sich bewegt oder interessant riecht, ist ein potentielles Spielzeug. Der rote Punkt des Laserpointers? Eine blitzschnelle Maus, die es zu fangen gilt! Einmal habe ich mich dabei so verausgabt, daß ich dachte, ich hätte den Rekord im Mäusejagen gebrochen – und dann war da nichts! Nichts außer einem kleinen, roten Punkt, der mir auf der Nase herumtanzte. Das ist ja fast wie Eure Fernbedienung, die immer dann verschwindet, wenn Ihr sie am dringendsten sucht, nur daß ich sie nicht versteckt habe!

Die Gardinen? Ein Klettergerüst mit atemberaubender Aussicht. Und die Füße unter der Decke? Ein wunderbarer Ort, um meine Krallen zu wetzen und mich zu strecken, aber auch nachts ein schöner Schlafplatz.

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, ein Tiger zu sein, der im Dschungel lauert, bereit zum Sprung? Genau so fühlen sich Eure Gardinen für uns an! Nur, daß wir danach kein Bad nehmen müssen.


Menschen: Wärmequellen mit zwei Beinen (und warum sie manchmal stinken)

Ihr seid für mich eine wichtige Wärmequelle. Euer Schoß ist häufig mein Lieblingskuschelplatz. Wenn Ihr mich streichelt, schüttet mein Körper Glückshormone aus. Aber bitte, nicht zu wild! Sanfte Streicheleinheiten am Kopf oder hinter den Ohren sind am angenehmsten. Und wenn ich mich mal verstecke, laßt mir meine Ruhe. Ich brauche auch mal meine Auszeit. Das ist mein „Ich-bin-gerade-ein-einzelgängerisches-Raubtier-Moment“.

Wißt Ihr, daß wir Katzen viel besser riechen als Ihr? Manchmal frage ich mich, wie Ihr das aushaltet, Euch den ganzen Tag unter Menschen zu bewegen. Der Geruch nach Eurem morgendlichen Kaffee? Schrecklich! Eure Socken, wenn Ihr nach Hause kommt? Unerklärlich! Ich sage Euch, manchmal ist es ein Wunder, daß ich überhaupt auf Eurem Schoß sitze. Aber die Wärme gleicht alles aus.


Warum ich Kratzbäume liebe (und Ihr Eure Möbel auch lieben solltet)

Kratzbäume sind nicht nur zum Spielen da. Sie sind meine Muckibude, mein Schlafplatz und mein persönlicher Parcours. An ihnen kann ich meine Krallen wetzen und mich dehnen. Besonders wichtig sind mir hier ausreichend Kratzmöglichkeiten, schöne Liegeflächen und eine stabile Bauweise. Ich möchte schließlich beim Toben nicht runterfallen und mich verletzen!


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Für euch ändert sich am Preis natürlich nichts.


Stellt Euch vor, Ihr müßtet Eure Fingernägel nie schneiden lassen – so fühlen sich unsere Krallen an, wenn wir sie nicht wetzen können! Und ja, falls der Kratzbaum mal nicht meinen Ansprüchen genügt, muß eben Eure Couch herhalten. Ihr würdet ja auch nicht in einem alten, wackligen Bett schlafen, oder?

Wenn Ihr Eurer Katze wirklich einen Gefallen tun wollt, besorgt Ihr einen Kratzbaum, der bis zur Decke reicht. Dann kann sie die Welt von oben beobachten – das ist wie Euer Fernseher, nur in echt und viel spannender!

🏰 Lokis Muckibude: Der Thron bis zur Decke

Wer möchte schon in einem wackligen Bett schlafen? Ich bestimmt nicht! Damit Eure Möbel verschont bleiben, brauche ich einen Kratzbaum, der stabil steht und mir den besten Ausblick bietet. Es muß ordentlich Platz zum Klettern und Dehnen da sein!
Meine Empfehlung: Ein deckenhoher Kratzbaum mit dicken Sisalstämmen. Er bietet maximale Stabilität für wilde Jagdspiele und gemütliche Liegeflächen für das königliche Nickerchen.

artgerechte Katzenhaltung

Das große Geheimnis des Katzenklos (laßt mich in Ruhe!)

Mein Katzenklo* ist mein privates Reich. Bitte stört mich dort nicht! Und reinigt es regelmäßig. Ich möchte schließlich auch in einem sauberen Zuhause leben. Bei der Wahl der Einstreu kann ich manchmal kompliziert sein. Einzelheiten erfährst Du hier auf dem Blog.

Wußtet Ihr, daß wir Katzen das Gefühl haben, jedes Mal, wenn Ihr unser Klo nicht sauber macht, als würden wir auf einer öffentlichen Toilette unsere Geschäfte verrichten müssen? Mit all den Gerüchen und Bakterien? Ein Alptraum! Also, tut Euch selbst einen Gefallen und haltet mein Reich blitzblank. Das erspart Euch unangenehme Überraschungen an Euren Lieblingsplätzen.

🧼 Sauberkeit ist Ehrensache: Das stille Örtchen

Ein schmutziges Klo ist für uns wie eine Bahnhofstoilette – ein Graus! Sorgt dafür, daß mein Reich blitzblank bleibt, dann fühle ich mich wohl und es gibt keine „Überraschungen“ in der Wohnung. Ein bißchen Privatsphäre beim Geschäft ist dabei natürlich Ehrensache.
Meine Empfehlung: Ein geräumiges Katzenklo mit hohem Rand oder Haube. Es bietet genug Platz zum Scharren und sorgt dafür, daß die Einstreu dort bleibt, wo sie hingehört.


Routine: Der geheime Klebstoff meines Lebens (Und wie Ihr ihn nutzen könnt!)

Ihr Menschen seid so drollig! Immer seid Ihr in Eile, immer ist alles anders. Heute eßt Ihr um sieben, morgen um acht, mal seid Ihr zu Hause, mal ganz plötzlich weg. Wir Katzen? Wir sind das genaue Gegenteil. Für uns ist Routine so etwas wie der geheime Klebstoff, der unser Leben zusammenhält. Sie gibt uns Sicherheit, Vertrauen und ein Gefühl der Kontrolle. Wenn Ihr morgens aufsteht und ich mich schon auf mein Futter freue, weil ich weiß, daß es bald kommt – das ist purer Luxus für meine Katzenseele.

Ein geregelter Tagesablauf ist für uns viel mehr als nur eine Abfolge von Ereignissen. Es ist ein Kompaß in einer Welt voller Unsicherheiten. Es reduziert unseren Streßlevel. Ein festes Ritual, wie die morgendliche Spielzeit oder die abendliche Kuschelrunde, signalisiert uns: „Alles ist gut, mein Mensch ist für mich da und ich kann mich entspannen.“ Stellt Euch vor, Ihr müßtet jeden Tag aufs Neue raten, wann Ihr Euer Abendessen bekommt. Das wäre doch total nervenaufreibend, oder?

Für uns Katzen sind diese kleinen Rituale eine feste Konstante in unserem Leben. Die Pünktlichkeit beim Füttern, die gewohnte Kuscheleinheit vor dem Schlafengehen oder das Spiel am Nachmittag. All diese kleinen Momente sind für uns wie eine Sprache. Sie sagen uns: „Du bist sicher, du wirst geliebt, und wir kümmern uns um dich.“ Wenn Ihr diese Rituale beachtet, dann werdet Ihr sehen, daß ich noch entspannter und ausgeglichener bin. Das ist der wahre Schlüssel zu einem glücklichen und harmonischen Zusammenleben.


Katzen und ihre Menschen: Wie wir eine unschlagbare Bindung aufbauen

Ich bin mir sicher, Ihr denkt, Ihr seid nur dazu da, um uns zu füttern und unsere Klos sauber zu halten. Aber mal im Ernst: Das ist nicht alles! Eine artgerechte Katzenhaltung ist ohne Euch gar nicht möglich, denn die Basis für unser Wohlbefinden seid Ihr – unsere Menschen. Ihr seid die, die uns Sicherheit geben, die uns trösten und die unser Leben mit Liebe füllen.

Für uns ist die Beziehung zu Euch wie ein unsichtbares Band, das uns hält, wenn wir uns unsicher fühlen. Wenn Ihr uns streichelt, mit uns redet oder uns einfach nur auf dem Schoß habt, dann fühlen wir uns geborgen. Es ist diese Nähe, die uns zu dem macht, was wir sind: glückliche, entspannte Samtpfoten. Ihr seid unsere Anker in einer großen, manchmal unübersichtlichen Welt.

Das, was uns wirklich glücklich macht, sind nicht nur die Leckerlis, sondern die ungeteilte Aufmerksamkeit, die Ihr uns schenkt. Ein kleiner Augenblick, in dem Ihr Euer Handy weglegt und nur für uns da seid, ist für uns mehr wert als das teuerste Spielzeug. Es geht um Vertrauen. Und dieses Vertrauen wächst, wenn Ihr unsere kleinen Eigenheiten respektiert: wenn Ihr wißt, wann wir Ruhe brauchen und wann wir bereit sind für eine Spieleinheit.

Indem Ihr Euch auf uns einlaßt, lernt Ihr unsere Sprache. Ein Blinzeln, ein Schwanzwedeln, ein leises Schnurren – all das sind Zeichen, die Euch verraten, wie wir uns fühlen. Wenn Ihr darauf achtet, dann werdet Ihr sehen, daß die Verbindung zwischen uns immer tiefer wird. Und das ist das größte Glück, das sich eine Katze wünschen kann: einen Menschen, der sie wirklich versteht.


Mein königlicher Auslauf: Gesicherter Freigang (Ihr werdet staunen!)

Für uns Katzen ist der gesicherte Freigang wie ein Abenteuerspielplatz, ein Jagdrevier und ein Wellness-Paradies in einem! Ich kann Vögel beobachten (und manchmal auch jagen, muhahaha!), im Gras herumtoben, die Sonne auf meinem Bauch spüren und all die interessanten Gerüche der Welt aufsaugen. Mein Freigehege ist mein persönliches Königreich!

Probiert es doch mal aus! Setzt Euch in Euren Garten, aber mit einem sicheren Zaun, den Ihr nicht überwinden könnt. Und dann wartet. Spürt den Wind, hört die Vögel, riecht die Blumen. Das ist ein klitzekleiner Einblick in unsere Welt des gesicherten Freigangs. Es ist wichtig, daß wir die Außenwelt erleben können, ohne in Gefahr zu geraten. Keine Autos, keine fremden Hunde, keine bösen Menschen. Nur Freiheit in Sicherheit. Vertraut mir, es ist die beste Erfindung seit der Dose mit dem leckeren Thunfisch!


Warum ich manchmal so eigen bin (Ihr auch!)

Ich bin ein unabhängiges Wesen und mag es nicht, wenn man mir ständig auf die Nerven geht. Aber wenn ich Euch brauche, komme ich zu Euch. Ein bißchen Zuneigung und ein paar gesunde Leckerlis machen mich immer glücklich. Akzeptiere bitte meine Eigenheiten und gib mir die Zeit, die ich brauche, um Vertrauen aufzubauen.

Wißt Ihr, warum wir manchmal so „eigen“ sind? Weil wir Euch testen! Wir wollen wissen, ob Ihr unsere Grenzen respektiert. Wenn Ihr uns immer nachlauft, wenn wir uns zurückziehen, dann wißt Ihr nicht, was Privatsphäre ist. Aber wenn Ihr uns in Ruhe laßt und wir dann von selbst zu Euch kommen, dann habt Ihr den Test bestanden! Herzlichen Glückwunsch, Ihr seid jetzt offiziell Katzenversteher – zumindest ein bißchen.


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Ein Leben voller Geheimnisse (Ihr habt ja keine Ahnung!)

Es gibt noch so viel mehr, was ich Euch erzählen könnte. Aber das würde diesen Rahmen sprengen. Eines ist sicher: Katzen sind faszinierende Wesen. Mit ein bißchen Geduld und Einfühlungsvermögen könnt Ihr mich und meine Artgenossen noch besser verstehen. Wir sind keine kleinen Hunde und auch keine Stofftiere. Wir sind mysteriöse, elegante und manchmal auch ein bißchen verrückte Wesen, die Euer Leben bereichern.


Eure Fragen, meine Antworten (Ein kleines Kater-Q&A)

Wie lange braucht meine Katze, um sich an ein neues Zuhause zu gewöhnen? Das ist bei jeder von uns anders, aber gebt uns Zeit! Eine Woche bis zu einem Monat ist ganz normal. Laßt uns in Ruhe ankommen, bietet uns Rückzugsorte und zwingt uns nicht, aus unserem Versteck zu kommen. Euer Haus ist unser Reich – und wir müssen erst alle Ecken und Gerüche erkunden, um uns sicher zu fühlen.

Soll ich meine Katze an die Leine nehmen? Das ist eine gute Frage, die für uns Katzen nicht so einfach zu beantworten ist. Generell ist der gesicherte Freigang in einem Gehege die beste Wahl, denn er gibt uns Freiheit und schützt uns gleichzeitig vor Gefahren wie Autos oder fremden Hunden. Das kann aber nicht jeder Mensch bieten. Für uns Katzen, die Freigang gewohnt sind oder ihn lieben, kann eine Leine eine Alternative sein. Ich weiß, daß meine Freundin Sookie ihre Spaziergänge an der Leine geliebt hat (früher hatten wir keinen gesicherten Freigang). Wichtig ist aber, daß Ihr uns langsam an das Geschirr gewöhnt und wir entscheiden, wann wir rausgehen. Für die meisten von uns ist das eine reine Streßsituation.

Wie kann ich mein Zuhause katzensicher machen? Die Welt ist voller Gefahren! Kabel, Putzmittel, offene Fenster – all das sind Dinge, die uns neugierige Katzen anlocken, aber auch gefährlich sein können. Ein paar einfache Maßnahmen, wie das Sichern von Kabeln oder das Anbringen von Kippfensterschutz, machen unser Zuhause zu einem sicheren Ort. Und ja, auch das Wegräumen von Euren Deko-Objekten ist wichtig – manchmal sind wir einfach zu neugierig.

Warum trinkt meine Katze nicht genug? Das ist ein großes Problem! Wir sind ursprünglich wüstenbewohnende Tiere und trinken von Natur aus weniger. Aber das ist ungesund für unsere Nieren. Ihr könnt uns motivieren, indem Ihr Trinkbrunnen aufstellt, mehrere Wassernäpfe im Haus verteilt oder uns Naßfutter gebt. Wasser sollte immer frisch sein und nicht direkt neben dem Futter stehen – wer möchte schon aus der Kantine trinken?

💧 Frischekick gegen den Nieren-Streß

In der Wüste gab es auch kein stehendes Wasser. Ein Brunnen sprudelt so herrlich, daß selbst ich nicht widerstehen kann! Fließendes Wasser motiviert uns viel mehr zum Trinken und hält unsere Nieren gesund und munter.
Meine Empfehlung: Ein geräuscharmer Trinkbrunnen aus Keramik oder Edelstahl. Er liefert stets frisches, gefiltertes Wasser und ist kinderleicht zu reinigen.


Wie geht’s für Dich weiter? (Kater Saru hat schon die Pfote im Spiel!)

Du hast das Gefühl, Du brauchst noch mehr Infos zu artgerechter Katzenhaltung? Du bist zwar schon auf einem guten Weg beim Thema Katzenhaltung, aber Dir fehlen noch wichtige Infos? In wenigen Wochen bringt mein Frauchen ihr neues eBook mit dem Namen Miau-Manual heraus. Dort lernst Du, wie Du die richtige Katze findest (falls Du noch keine hast), wie Du ihr ein schönes Leben gestaltest und was für Spielzeug, Futter und Beschäftigung sie braucht. Außerdem gibt es Kapitel über die notwendige Grundausstattung, Katzenzusammenführung sowie Gesundheit und Pflege Deiner Samtpfote. Hier geht’s zur Warteliste (unverbindlich eintragen).

artgerechte Katzenhaltung

*Psst, Menschen! Wenn ihr über unsere Links etwas bestellt, gibt’s vielleicht ein paar extra Leckerlis für uns. Versprochen, wir beißen nicht, wenn ihr das tut! Und für euch ändert sich natürlich nichts am Preis! Blog enthält Affiliate-Links*

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